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Semester 5 fast vorbei

Das meiner Meinung härteste der 6 Semester des Bachelor-Studiengangs Technische Informatik ist fast vorbei. Nur noch zwei schriftliche Prüfungen am Freitag und eine Mündliche nächste Woche Donnerstag warten auf mich. Die Restlichen sind alle bereits Überstanden und zufriedenstellend ausgefallen.

Besonders hart war das 5. Semester, das offiziell 25 Semesterwochenstunden hatte (2 mehr als das 4.), deswegen, da alle Module am Ende auf jeden Fall Bestanden sein mussten, um wie geplant im 6. Semester die Abschlussarbeit beginnen zu können.

Bei mir waren es sogar noch mehr Stunden, da ich 2 Module zusätzlich belegt habe und die Cisco-Zertifizierungen zum CCNA (Cisco Certified Network Associate) mache.

Demgegenüber wird das 6. Semester sehr entspannend. Außer der Abschlussarbeit müssen nur 2 Module und 2 ZaQ-Kurse belegt werden. Die beiden Module habe ich zwar bereits im 5. Semester vorgezogen, werde aber trotzdem noch 2 weitere Belegen.

Wenn ich die letzten 3 Prüfungen überstanden habe, muss ich mich für meine Abschlussarbeit vorbereiten und Planen, den die Vorbereitung und Planung wird auch bewertet und gehen zu 40% in die Note vom Modul „IT-Projekt-Management“ mit ein (Die anderen 60% waren eine schriftliche Prüfung, die ich mit 1.0 bestanden habe).
Meinen Zeitplan den ich mir vor 2 Monaten erstellt habe, hänge ich schon hinterher. Nach Ostern will ich mich dazu prüfen lassen und danach die Arbeit anmelden. Dann habe ich 3 Monate für die Bearbeitung Zeit. Mein Kolloquium kann ich dann hoffentlich Ende Juli / Anfang August halten. Denn im Oktober beginnt schon der Master-Studiengang.

Nächste Woche beginnen schon die Vorlesungen zum 6. Semester.


Ein neuer Akku für meinen Acer

Gestern wurde der neue Akku geliefert, den ich vor über drei Wochen bestellt hatte. Der alte Akku von meinem Acer Aspire 5650 hat vor knapp einem Monat endgültig seinen Geist aufgegeben. Ich war dabei ihn aufzuladen und als er nach über einer Stunde erst 3 Prozent aufgeladen war, hab ich nachgeschaut und mir fast die Finger am Akkugehäuse verbrannt.

Heute hatte ich getestet wie lange der Neue durchhalt, und war positiv überrascht.
Drei Stunden und zweiundvierzig Minuten.
Als ich mein Acer vor über drei Jahren gekauft hatte, hat der Akku, damals unter Windows XP Professional, nicht mal an der drei Stunden Marke gekratzt.
Die knapp 50 Minuten fallen dann wohl auf das Konto der hervorragenden Energiesparrichtlienen von Windows 7 Professional. Denn der neue Akku hat die gleiche Kapazität wie der Alte.

Zum Testaufbau:

  • Alle Komponenten wie WLAN und Bluetooths waren deaktiviert
  • Display hatte die minimale Hintergrundbeleuchtung
  • Kein Bildschirmschoner
  • Kein automatischer wechsel in den Energiesparmodus/Standby (S3; Suspend to memory) oder Ruhezustand (S4; Suspend to disk)
  • Ruhender Desktop

Akku

Die schwanker bei der geschätzten Laufzeit entstehen wenn die Festplatte ab und zu hochfährt, wenn Windows sie wieder ausschaltet geht die geschätzte Laufzeit wieder hoch, da dann wieder weniger Strom gebrauch wird.

Als nur noch 4 Prozent angezeigte wurden, gab es einen Sprung zu 0 Prozent. Danach hielt der Akku noch für weitere 6 Minuten bis sich der Acer ausschaltete.


8TB für COD4?

Eben wollte ich “Call of Duty 4 – Modern Warfare” unter Windows XP installieren, leider brach das Setup mit der Meldung “Auf dem gewählten Ziellaufwerk sind keine 8000 GB Speicherplatz frei.” ab.
Das ist natürlich ärgerlich ich dachte die 7 GiB die ich noch frei habe würden reichen. Dann muss ich wohl jetzt alle Festplatten die ich habe zu einem RAID0 zusammenbauen.

cod4-8tb


Windows 7

Seit 3 Wochen arbeite ich schon mit der finalen Version von Windows 7 (Professional). Zuvor hatte ich 3 Monate den RC (Release Candidate) im Einsatz. (Allein durch den RC habe ich Windows 7 schon um ein vielfaches länger benutzt als Windows Vista)

Da schon der RC bei mir Tadellos funktioniert hat, habe ich jetzt nach beim Wechsel zum RTM (Release to Manufacturing, also der fertigen Version) keinen unterscheid zum RC feststellen können.

Die neuen Funktionen gegenüber XP und Vista wurden in der Fachpresse und auf etlichen Internetseiten ausgiebig vorgestellt, daher werde ich hier darauf verzichten.

Dafür gehe ich hier auf ein paar Kleinigkeiten ein, die bei mir negativ aufgefallen sind:
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Wie macht Google das?

Ich hab in meinem Browser Cookies und DOM-Storage, sowie alle Addons wie Flash deaktiviert, trotzdem schafft es Google Informationen darüber zu speichern ob ich z. B. den Hinweis für die Google Toolbar weggeklickt habe.

Es muss irgendwie mit dem Browser-Cache zu tun habe, erst wenn ich auch denn lösche ist der Hinweis wieder da.

Ist es Google etwa gelungen allein aus den Daten die gecachet werden, einen Nutzer eindeutig zu identifizieren, selbst wenn Cookies deaktiviert sind?

Muss ich jetzt auch noch den Browsercache deaktivieren um anonym zu surfen?


Windows Media Player: Musiktitelvorschau automatisch abspielen

Der Windows Media Player 12 zeigt, wenn man in der Medienbibliothek ein paar Sekunden auf einen Musiktitel zeigt, ein kleines Info-Fenster an. In diesem Fenster bietet der WMP12 auch eine Vorschau an, klickt man darauf, wird der Titel abgespielt bis man den Cursor woanders hinbewegt.
Eine eventuelle vorhandene Wiedergabe wird für die Dauer der Vorschau pausiert und wird automatisch an gleicher Stelle fortgesetzt.

In den Optionen vom WMP12 gibt es eine Einstellung, die dafür sorgt, dass die Vorschau automatisch abgespielt wird, wenn man 3 Sekunden auf einen Musiktittel zeigt:

  1. “Optionen…”
  2. Reiter: “Medienbibliothek”
  3. Gruppe: “Medienbibliothekseinstellungen”
  4. Häkchen bei “Musiktitelvorschau beim Zeigen auf den Titel automatisch anzeigen” setzen

Woher kommt die “T-Online Navigationshilfe”

Heute bin ich ein Mysterium auf den Grund gegangen, warum bei mir mein Browser die “T-Online Navigationshilfe” anzeigt, wenn ich eine falsche (nicht vorhandene) Domain in die Adresszeile eingebe. Das sollte eigentlich in meinem Heimnetzwerk nicht möglich sein!

Vorweg

Hat man einen Internetanschluss von der Deutschen Telekom und nutzt den bei der PPP-Einwahl zugewiesenen Nameserver von T-Online (bei mir sind das zurzeit 217.0.43.33 und 217.0.43.17), werden seit April alle DNS-Anfragen die zu keinem Ergebnis führen mit der IP 80.156.86.78 aufgelöst, anstatt einen DNS-Fehler-Antwort zu schicken, auf die der Browser reagieren kann.
Unter https://kundencenter.telekom.de kann man sich mit seinen DSL-Zugangsdaten anmelden und unter Kundendaten=>Navigationshilfe die Navigationshilfe ausschalten.

Heimnetzwerk

Ich betreibe bei mir Zuhause einen kleinen Homeserver auf Linux (genauer Debian) Basis, auf dem auch der Nameserver BIND9 läuft. Der Nameserver ist so konfiguriert, das er DNS-Anfragen über die 13 Root-Nameserver (siehe Wikipedia) auflöst.
Somit übergehe ich die Nameserver von T-Online, und ich kann also niemals auf die “T-Online Navigationshilfe” geleitet werden, wenn ich einen falschen Domainnamen eintippe.

Aber wieso erscheint bei mir die Navigationshilfe?

Am 17. April haben 5 Provider darunter auch die Deutsche Telekom mit dem Bundeskriminalamt (BKA) einen Vertrag geschlossen, um Sperren (z. B. DNS-Filter) einzurichten um den Zugang zu Seiten mit Kinderpornografischen Inhalten zu Blockieren.

Jetzt stelle ich mir schon seit Wochen die Frage: Fängt die Telekom alle DNS-Anfragen ab und beantwortet diese mit ihren eigenen Nameservern?

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PortableAppsUpdater

Ich war dabei in Java einen Updater für die PortableApps zu schreiben. Bis jetzt geht mein Programm ein angegebenes Verzeichnis durch und sucht in darin enthaltenen Unterordner nach der Datei App\AppInfo\appinfo.ini und parst diese.
In der ini-Datei stehen unter anderem die Version und die URL zur Programm-Seite auf portableapps.com.

Um herauszufinden ob ein Update nötig ist, bauch ich die Versionsnummer der jeweils aktuellen Programmversion. Mein erster Gedanke war natürlich, man könnte die Webseiten der Programme auf portableapps.com parsen, denn auf jeder gibt es einen Kasten ‚Download‘ in der auch die aktuelle Programmversion steht.
Das ist natürlich keine saubere Lösung, aber ich bin die ganze portableapps.com Webseite durchgegangen und ich fand keine Übersicht mit aktuellen Programmversionen.

Da ich bestimmt nicht der erste bin der danach sucht, bin ich auch das Offizielle Forum durchgegangen, und da fand ich einen sehr interessanten Eintrag:
Es ist bereits ein Updater in Entwicklung und eine Beta-Version kann man hier laden: http://portableapps.com/node/16779

Es hat mich natürlich interessiert woher dieser Updater seine Versionsinformationen herbekommt, und hab mit WiresharkPortable mit gesnifft.
Und die Antwort ist: http://update.portableapps.com/platform/applications.ini

Meinen eigenen Updater brauch ich jetzt wohl nicht mehr weiterzuentwickeln, denn die Beta vom PortableAppsUpdater leistet sehr gute Dienste.


Flash-Player für Firefox 3 Portable

Während es mit dem Firefox 2 Portable problemlos möglich ist den Flashplayer über Plugin-Finder-Service zu installieren, geht dies ab der 3er Version leider nicht mehr.

ff3-pfs-flash-player

Stattdessen wird man aufgefordert das Plugin manuell zu installieren. Daraufhin öffnet sich eine Seite, die ein Installationsprogramm anbietet.

Dieses Installationsprogramm hat ein paar Nachteile,

  1. es benötigt administrative Rechte und
  2. es installiert die Komponenten nach % SystemRoot%\system32\Macromed\Flash\.

Firefox 3 Portable findest das Plugin dort (wie auch immer) und kann Flashinhalte anzeigen.
Portable ist dies natürlich überhaupt nicht, hat man den Firefox 3 Portable auf seinem Wechseldatenträger, möchte man an jedem beliebigen Rechner Flashinhalte anschauen können.

Dafür muss man eigentlich nur die beiden Dateien flashplayer.xpt und NPSWF32.dll aus dem Ordner in das Firefox-Plugin-Verzeichnis (\App\Firefox\plugins\) kopieren.

Die Installation kann man sich auch sparen, wenn man die beiden Dateien aus dem Installationsprogramm z. B. mit 7-ZipPortable extraiert.


Sommersemester

Die ersten beiden Wochen des Semesters sind vorüber und jede Vorlesung wurde mindestens ein Mal gelesen.
Der Stundenplan ist dieses mal ziemlich voll, wenn auch an zwei Tagen manchmal 3 bis 5 Stunden zwischen den Vorlesungen bzw. Übungen überbrückt werden müssen.
Ganz schlimm hat es dieses mal den Donnerstag getroffen, da ist von morgens um acht bis abends um zwanzig nach sechs immer irgendeine Veranstaltung.
Im letzten Semester hatte ich den Freitag immer frei, dieses Mal ist das nicht ganz so, an zwei Freitagen in diesem Semester habe ich um 14 Uhr ein zweistündiges Praktikum und an drei weiteren Freitagen findet ebenfalls um 14 Uhr ein 3 bis 4 Stündiges Präsentationsmarathon statt in denen alle Gruppen die Meilensteine ihrer jeweiligen Software-Praktika vorstellen.

Apropos Software-Praktikum

Mit zwei weiteren Kommilitonen, darunter Christian, haben wir das Thema “Simulation eines Stapelrechner” zugeteilt bekommen, es war auch unser favorisiertes Thema.

Es geht darum in Java einen Computer zu simulieren welches keine Register in der CPU hat sondern nur einen Stapelspeicher.
Ich würde jetzt genau wie Christian lieber sofort mit dem Programmieren anfangen, aber wenn man in einem Team arbeitet muss sowas sorgfältig organisiert werden.
Außerdem soll das Projekt genau wie im letztem Semester in “Software-Engineering” gelernt in folgende Phasen aufgeteilt sein:

  • Analyse
  • Definition
  • Entwurf
  • Implementierung
  • Integration und Verifikation
  • Abnahme

Zum Punkt Analyse haben wir bereits ein Termin für nächsten Dienstag mit unserm Kunden, also dem Betreuer, ausgemacht. Beginnen werden wir aber erst nach Ostern, da zwei von uns, darunter auch meine Wenigkeit, Verreist sind. Danach muss es dann aber losgehen, der 1. Meilenstein ist am 8. Mai und da muss folgendes fertig sein:

  • Anforderungen
  • Systemarchitektur
  • System-Spezifikation
  • Projektplanung
  • und natürlich unsere erste Präsentation

Programmcode muss bis dahin aber noch nicht vorliegen.
Dabei habe ich gestern schon extra einen Subversion-Server eingerichtet, aber den können wir ja schon mal zur Speicherung der ganzen Entwürfe und Dokumentastionen benutzen, bis es endlich mit dem Programmieren los geht.

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